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Die Namensgeberin unserer Schule

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IHR LEBEN:

 

Astrid Lindgren wurde als Astrid Anna Emillia Ericson am 14. November 1907 in Näs in Schweden geboren. Sie starb am 28. Januar 2002 im Alter von 94 Jahren.

Astrid wuchs mit ihren drei Geschwistern Gunnar (ein Jahr älter), Stina und Ingred (beide jünger als sie) auf einem Bauernhof am Rande der kleinen Stadt Vimmerby auf. Dort besuchte sie die Dorfschule und begann mit 17 Jahren ein Volontariat bei der Tageszeitung. Mit 18 Jahren zog sie nach Stockholm, wo sie 1926 ihren Sohn Lars zur Welt brachte. Dort machte sie eine Ausbildung zur Sekretärin und arbeitete in einem Büro. 1931 heiratete sie ihren Freund Sture Lindgren, 1934 wird Tochter Karin geboren.

Ab Anfang der vierziger Jahre schreibt Astrid Lindgren die ersten Kinderbücher, zuerst für Tochter Karin, dann für die ganze Welt. 1952 stirbt ihr Ehemann, kurz nach der Geburt ihres ersten Enkel Mats. 1958 wird sie für "Rasmus und der Landstreicher" und das Gesamtwerk ausgezeichnet. 1965 erhält Astrid Lindgren den Schwedischen Staatspreis für Literatur für ihr Gesamtwerk. 1973 wird sie zum Dr. phil. honoris causa der Universität Linköping ernannt.

1978 erhält Astrid Lindgren als erster Kinderbuchautor den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zu diesem Anlass verfasst sie die berühmte Rede "Niemals Gewalt". Sie wird außerdem zum Ehrendoktor der Universität Leicester ernannt.

1983 wird Urenkelin Matilda geboren. 1986 stirbt ihr Sohn Lars. Im gleichen Jahr wird ihr der Selma-Lagerlöf-Literaturpreis verliehen. Mit dem Preisgeld gründet Astrid Lindgren die Stiftung Solkatten für behinderte Kinder. 1994 verleiht ihr die Stiftung "Right Livelihood Award" ihren Preis, der auch als "Alternativer Nobelpreis" bekannt ist. 1997 wird sie anlässlich ihres 90. Geburtstages zur "Schwedin des Jahres in der Welt" gewählt. 1999 wird sie in einer Umfrage der Tageszeitung Aftonblatt zur beliebtesten Schwedin des Jahrhunderts gewählt

 

WIE ALLES ANFING:

Mit Pippi Langstrumpf fing alles an!


Pippi Langstrumpf war das erste Buch, das Astrid Lindgren schrieb. Die Idee dazu stammte von Ihrer Tochter Karin. Die wollte eines Abends, dass ihre Mutter ihr eine Geschichte von Pippi Langstrumpf erzählte (den Namen hatte sich Karin in diesem Moment ausgedacht). Astrid Lindgren dachte, weil der Name so verrückt klingt, müsste Pippi auch ein verrücktes Mädchen sein. So entstanden die Geschichten von Pippi Langstrumpf, die Astrid Lindgren aufschrieb, um sie ihrer Tochter zum Geburtstag zu schenken. Dann schickte sie die Geschichten an einen Verlag und Pippi wurde zu einem der erfolgreichsten Kinderbücher aller Zeiten.

Wenn man Astrid Lindgren fragte, welches Ihrer vielen Bücher sie am meisten mochte, so antwortete sie meist: " Den Michel mag ich am liebsten." Die Geschichten, die Michel erlebte, stammten alle von Astrid Lindgrens Vater. Der erzählte nämlich Astrid, als sie noch klein war, lauter lustige Geschichten aus seiner Kindheit. Interessant ist auch, dass Michel nur in der deutschen Fassung Michel heißt. Astrid Lindgren gab dem kleinen Lausebengel den Namen Emil!

Astrid Lindgren war eine gute Schülerin, die schon damals berühmt für ihre tollen Aufsätze war. Ihre Lehrer legten ihr schon früh nahe, Dichterin zu werden, was sie damals allerdings auf keinen Fall werden wollte. Sie empfand das Schreiben vielmehr immer als harte Arbeit. Es war aber gleichzeitig auch das herrlichste, was es gibt. Für sie war das Lesen das größte aller Abenteuer. Ihr erstes Buch, das sie geschenkt bekam, war für sie das beste Geschenk in ihrem Leben.

IHRE BĂśCHER:

Pippi Langstrumpf

Ihr vollständiger Name lautet Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf. Sie ist ein lustiges Mädchen mit frechen roten Zöpfen, das so stark ist, dass sie ein ganzes Pferd tragen kann. Sie ist das einzige kleine Mädchen, das alleine in einem großen Haus leben darf. Das Haus heißt Villa Kunterbunt. Mit ihren Freunden Annika und Thomas erlebt sie eine Menge lustiger Dinge.

Madita

Sie ist ein Mädchen, das gerne auf Bäume und Hausdächer klettert. Genau wie Astrid Lindgren selbst als Kind. Madita ist die Tochter eines Bankdirektors und wohnt in einer Villa. Sie ist ein sehr mutiges und fröhliches Mädchen, das mit ihrer kleinen Schwester eine Menge Dinge anstellt.

Ronja Räubertochter

Die Geschichte von Ronja Räubertochter erzählt von der Freundschaft zwischen Ronja und dem Räubersohn Birk. Diese Freundschaft ist so groß und bedingungslos, dass sie die uralte Feindschaft zweier Räubersippen für immer beendet.

Immer dieser Michel

Die Geschichten von Michel erzählen von einem kleinen Bauernjungen aus Schweden, der Unsinn macht. So steckt Michel z.B. den Kopf in die Suppenschüssel, da er auch noch den letzten Rest der guten Suppe ausschlecken wollte.

Ferien auf Saltkrokan

Die Insel Saltkrokan liegt vor Stockholm in der Ostsee. Hier verbringen die Kinder des Schriftstellers Melcher Melcherson einen unvergesslichen Sommer. Sie baden, fischen, streifen umher und träumen. Immer dabei ist der Bernadiner Bootsmann.

Die Kinder von Bullerbü



Bullerbü ist ein kleiner Ort, der nur aus drei Häusern besteht. Dort wohnen Lisa, Lasse und Bosse, Ole, Britta und Inga mit ihren Eltern. Sie erleben tolle Geschichten.

Mehr ĂĽber Astrid Lindgren:

www.astrid-lindgren.de/

 

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